"Spiegelgrund": eine Parallelwelt voller Monster und Sinnestäuschungen, in der sich unterbewusste Ängste und Schuldgefühle manifestieren. ("Spiegelgrund" das Finale der Vakkerville-Mysteries erscheint im Herbst 2017)

Dienstag, 18. Juli 2017

Sage mir, was du liest: »Skargat - Das Gesetz der Schatten« von Daniel Illger

Klappentext: »Die Nacht der Toten naht und niemand weiß, welche Schrecken die Gespensterhorde des Schwarzen Jägers bringen wird. Mykar und seine Freunde bereiten sich auf den scheinbar aussichtslosen Kampf vor. Doch in Ahekris, der fernen Hauptstadt des Kaiserreichs, regt sich ein anderer, noch weit mächtigerer Feind.

Nach dem Tod seines besten Freundes kennt Mykar nur noch ein Ziel. Rache an Rudrick von Nordwiesen. Allein begibt er sich auf eine gefährliche Reise, um herauszufinden, wie er seinen übermächtigen Feind bezwingen kann. Unterdessen finden seine übrigen Freunde Justinius, Scara und Vanice neue Verbündete in einem trotteligen Totengräber und einem Paladin, der an der göttlichen Gerechtigkeit verzweifelt. Gemeinsam versuchen sie, die Gespensterhorde des Schwarzen Jägers aufzuhalten. Doch die Zeit wird knapp – denn ein namenloses Böses drängt machtvoll in die Welt. Es wird nichts und niemanden verschonen: weder die Welt der Menschen noch jene der Spukwesen und Nachtgestalten.«



Nachdem mich Band 1 bereits derart begeistern konnte, stellte sich bei Band 2 eigentlich nur eine Frage: Kann er das auch? Die Antwort kurz und knapp: Ja!

Montag, 17. Juli 2017

Eine kleine Übersicht der wichtigsten Akteure Vakkervilles:

Vielleicht macht das den einen oder anderen, bisherigen Nichtleser ja neugierig. Hab ich hier schon geschrieben, dass der Abschluss der Trilogie "Spiegelgrund" im Herbst 2017 erscheint?)

Der Scheuch
Drei tote Kinder, die seit Ende des 2. Weltkrieges hinter den Spiegeln »leben«
Elli und Ally – Schwestern oder Spiegelbilder?

Mittwoch, 21. Juni 2017

Bei den Adjektiven musst du noch ein wenig innovativer werden!

"Spiegelgrund" finale Phase.

Erstfassung ging/geht durch die Hände und Augen der Testleser.

Eines, womit sich diese am meisten rumschlagen müssen (Ich beneide sie wirklich nicht!) sind: Wiederholungen, Wiederholungen und Wiederholungen.
Außerdem noch Wiederholungen und hatte ich es schon erwähnt?
Richtig:
Wiederholungen.

Ständig die selben (gleichen?) Beschreibungen von Stimmungen, Atmosphären und vor allem immer die selben (gleichen?) Adjektive. Natürlich, fallen mir solche Sachen in der eigenen Überarbeitung selbst auf. Meist kürze ich sie, oft lösche ich sie und die Adjektive? Klar habe ich ein Synomymwörterbuch, bzw. fallen diese auch meist der Zensorschere zum Opfer.

 Der Grund, warum die dann überhaupt drin sind, liegt einfach in der unterschiedlichen Zeit, die ich zum Schreiben und die jemand anderes zum Lesen braucht. Logisch, weiß der Leser am Ende des Kapitels, dass Väinö ja der Typ mit den langen grauen Haaren ist. Der sich ständig den Pferdeschwanz neu bindet. Darum reicht es, dies am Anfang des Kapitels, ja es reicht sogar, dies am Anfang des dritten Teils zu erwähnen.

Wenn ich aber schreibe, liegen oft Tage, Wochen oder gar Monate zwischen einzelnen Szenen. (Ich schreibe wie man einen Film dreht. Da ich noch einem Plot arbeite, schreibe ich oft nicht chronologisch. Was im Film auch so gut wie nie gemacht wird. Da aus Kostengründen. Warum ich das so handhabe? Manche Szenen machen einfach mehr Spaß!) Meist brauche ich die wiederholte Beschreibung eines Settings, einer Figur, einer Atmosphäre, um mich selbst wieder in die Stimmung der jeweiligen Szene zu bringen. (Ich denke aber, dass ich das beim nächsten Werk, durch noch detaillierteres Plotten vermeiden kann. Dann kann ich an einzelnen Szenen einen Vermerk machen: Hast du hier schon geschildert oder so.)

Was für eine Qual es ist, das Skript in dieser Rohfassung durchzuarbeiten, merke ich selbst, wo ich es auf meinem Kindle habe. Ja, toll. Ich sitze bei dem Wetter im Garten, im Schatten, trinke Eistee ... aber ich lese nicht! Da ich bei gefühlt jedem zweiten Satz die Markier- und Notizenfunktion des Kindle nutze. Ich glaube, beim nächsten Buch, werde ich nur noch Markieren. So nach dem Motto, Anton, du weißt schon, dass das heißt, hier musst du noch mal ran. So Kinnas, nu wisstda bescheid!:-)

Donnerstag, 15. Juni 2017

Sage mir, was du liest: "Stuttgart 21 - Sonja" von Michaela Harich


Klappentext:

»Stuttgart 2021 - auf der Suche nach neuen Rezepten, außergewöhnlichen Lebensmitteln und Kochzubehör stoßen Sonja und ihre Freundin auf eine seltsame Pflanze. Als sich Sonja der Pflanze nähert, weiß sie noch nicht, dass sich dadurch ihr Leben von Grund auf ändern wird. Noch während ihre Freundin mit allen Mitteln diese Pflanze in das Restaurant der beiden bringen will, bricht in Stuttgart der Ausnahmezustand aus.«

Der nächste Zombiehappen aus dem Papierverzierer-Verlag von Michaela Harich.
»Sonja« setzt in der Story vor »Lea« ein, ich denke, man sollte es dennoch erst nach »Lea« lesen, da es in meinen Augen leider abfällt.


Doch das Positive zuerst:

Freitag, 9. Juni 2017

Sage mir, was du liest: »Skargat - Der Pfad des schwarzen Lichts« von Daniel Illger

ENDLICH! Fantasy für Erwachsene! Ich bin begeistert!

Klappentext:

"Schatten über Ahekrien. Die Gespensterhorde des Schwarzen Jägers reitet durch die Nacht. Das Böse erwacht, und in dem skrupellosen Rudrick hat es einen Handlanger gefunden. Es bedroht nicht nur das Dorf, in dem die Freunde Mykar und Cay aufwachsen, sondern das ganze Land.

In einem abgelegenen Dorf lebt der Außenseiter Mykar. Vom eigenen Vater und allen Bewohnern verachtet, hat er nur einen Freund: Cay, den Sohn des Dorfpriesters. Als eine Reihe grauenvoller Verbrechen geschieht, machen die verzweifelten Bauern Mykar zum Sündenbock. Sie knüppeln ihn nieder und verscharren ihn im Wald – alle halten ihn für tot. Als Jahre später Cay des Mordes an einem Adligen beschuldigt wird, ist für Mykar die Zeit gekommen zurückzukehren. Verbündete findet er in dem versoffenen Adligen Justinius, dessen verrückter Magd Scara und einer geheimnisvollen Schönen. Keiner von ihnen ahnt, dass viel mehr auf dem Spiel steht als Cays Leben."


Der (verlagseigene) Klappentext schildert leider nichts von dem, was das Buch ausmacht und wird somit verhindern, dass es die »richtigen« Leser findet. Denn die Zielgruppe, die er anspricht (ich sage jetzt mal typische »High-Fantasy-Leser« wird er vorsichtig formuliert: verwirren. Wahrscheinlich sogar enttäuschen!)

Sonntag, 4. Juni 2017

Sage mir, was du liest: "Kill Shakespeare" von von Conor McCreery und Anthony Del Col

Klappentext:

»Shakespeares weltberühmte Helden und Bösewichte treffen in den mystischen Gefilden von Illyria unter völlig neuen Voraussetzungen aufeinander - und so entfaltet sich eine ganz andere Geschichte...


 
Prinz Hamlet von Dänemark wird nach einer dramatischen Flucht inklusive Schiffbruch am Strand des mystischen Landes Illyria angeschwemmt. Hier herrscht König Macbeth mit seiner Lady und versucht mit aller Kraft, eine Rebellion in Schach zu halten und den aufrührerischen Emporkömmling Richard III in seine Schranken zu weisen. Ist Hamlet der lang ersehnte Schattenkönig, den die Prophezeiung vorausgesagt hat? Wer sind die Rebellen, die sich in den unheimlichen Wäldern des Landes versteckt halten? Und wird es Hamlet gelingen, seinen verstorbenen Vater wieder zum Leben zu erwecken und dem sagenumwobenem Schöpfer von Illyria, dem Zaubergott William Shakespeare, das Handwerk zu legen? Den jungen Prinzen erwartet ein beispielloses Abenteuer voller politischer Intrigen, mystischer Wesen und einer großen Liebe.

Mit dieser Hörspielserie voll von magischen Abenteuern präsentiert Audible Originals die nächste aufwändig in Szene gesetzte Eigenproduktion. Unter der Regie von Kai Schwind (Six Degrees - Wege der Verschwörung, Locke & Key, Die Drei Fragezeichen Live) versammeln sich neue aufregende Stimmen wie Peter Weis, Vlad Chiriac und Greta Galisch und bekannte Hörspielsprecher wie Jens Wawrczeck, Lutz Mackensy, Santiago Ziesmer und Andreas Fröhlich, um den bekannten Figuren des Barden neues Leben einzuhauchen.

Shakespeare wie Sie ihn noch nicht erlebt haben! »

Montag, 29. Mai 2017

Feuer zieh mit mir!



»Through the darkness of future past / The magician longs to see / One chants out between two worlds / Fire walk with me!«

Ich komme gar nicht umhin, doch mal ein paar Worte über »Twin Peaks« zu verlieren.

Nein. Keine Deutungsversuche der Lynchen Bilderwelten, des Frostschen Plots. Es gibt eh nur die rein subjektiven Interpretationen. (»Mullholland Drive« habe ich mir fünf Mal anschauen müssen, eh ich ihn FÜR MICH verstanden habe. Ob meine Interpretation sich mit dem ursprünglichen Ansinnen von David Lynch deckt? Egal!)




Ich will auch nicht zu detailliert über meine eigene Besessenheit berichten. Auch wenn ich mich damals, als RTL 2 in einer plötzlichen Veränderung der Sendezeit mich daran hinderte, die Folge 23 endlich sehen (und aufnehmen) zu können. Ja, ich habe mich am Tag darauf bis zu einer zuständigen Redakteurin in München durchtelefoniert. Ich habe an den Unterschriftensammlungen für das Release der Staffel 2 auf DVD und die Veröffentlichung der rausgeschnittenen Szenen aus »Fire Walk With Me« (die die Serie zünde führen sollten) beteiligt.

Nein. Seit dem (das nicht nur für mich völlig Unfassbare und eigentlich nicht Begreifbare) die dritte Staffel im TV läuft und ich wieder im altbekannten Fieber bin, (die Musik hoch und runter höre, die neuen Folgen mindestens dreimal schaue, überlege, die ersten zwei Staffeln und den Kinofilm mir wieder anzugucken, obwohl ich da eigentlich mitspielen könnte ...) denke ich auch darüber nach, was die Serie für mich als Geschichtenerzähler bedeutet.

Montag, 22. Mai 2017

Sage mir, was du liest: "Des Teufels Gebetbuch" von Markus Heitz

Klappentext:

"Der neue Urban-Mystery-Thriller von Bestseller-Autor Markus Heitz ist ein perfekter Mix aus Unheimlichem, Bösen und subtilem Horror: Der ehemalige Spieler Tadeus Boch gelangt in Baden-Baden in den Besitz einer mysteriösen Spielkarte aus einem vergangenen Jahrhundert. Alsbald gerät er in einen Strudel unvorhergesehener und mysteriöser Ereignisse, in dessen Zentrum die uralte Karte zu stehen scheint. Die Rede ist von einem Fluch. Was hat es mit ihr auf sich? Wer erschuf sie? Gibt es noch weitere? Wo könnte man sie finden? Dafür interessieren sich viele, und bald wird Tadeus gejagt, während er versucht, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Plötzlich steigt der Einsatz: Es ist nicht weniger als sein eigenes Leben.Der neue Urban-Mystery-Thriller von Bestseller-Autor Markus Heitz ist ein perfekter Mix aus Unheimlichem, Bösen und subtilem Horror: Der ehemalige Spieler Tadeus Boch gelangt in Baden-Baden in den Besitz einer mysteriösen Spielkarte aus einem vergangenen Jahrhundert. Alsbald gerät er in einen Strudel unvorhergesehener und mysteriöser Ereignisse, in dessen Zentrum die uralte Karte zu stehen scheint. Die Rede ist von einem Fluch. Was hat es mit ihr auf sich? Wer erschuf sie? Gibt es noch weitere? Wo könnte man sie finden? Dafür interessieren sich viele, und bald wird Tadeus gejagt, während er versucht, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Plötzlich steigt der Einsatz: Es ist nicht weniger als sein eigenes Leben."



Markus Heitz ist ohne Zweifel ein handwerklich versierter Autor. Seinen Reiz übte er auf mich vor allem dadurch aus, dass er bekannte Elemente der Fantasy neu vermischt (Kampf gegen Drachen mit Flugzeugen in den 20er Jahren des 21sten Jahrhunderts z.B.) oder seine Urban-Fantasy, die wirklich keine verkappten Romanzen sind und dann noch in Deutschland spielen.
Wobei letzteres dann auch wieder meinen Ausstieg förderte, da ich keine Lust hatte, alle Vampir-Werwolf-und sonst wie Heitz-Stories zu lesen, um in den »Seelenkriegen« alles zu verstehen. Das ist aber absolut mein persönliches Ding. Mir reicht die Kenntnis des Stephen King Werkes, um einem Autor zu folgen, der irgendwie alle seine Geschichten mit einander verzahnt.

»Des Teufels Gebetbuch« lockte mich also zunächst mit dem Versprechen, dass man nichts aus Heitz Universum kennen muss. Das stimmt auch.

Dienstag, 2. Mai 2017

Sage mir, was du liest: "Stuttgart 21 - Lea" von Michaela Harich

Klappentext:

"Stuttgart 2021 - die Landeshauptstadt ist abgeriegelt. Niemand kommt hinein, niemand kommt heraus, die Einwohner wurden evakuiert. Doch nicht alle haben Stuttgart verlassen. Lea, eine junge Frau, hat sich in der Staatsgalerie verschanzt und sie zu einer todsicheren Festung umgestaltet. Sie baut Todesfallen für die Infizierten, die ihr alles genommen haben, was ihr wichtig war. Sie muss jeden Tag um ihr Überleben kämpfen. Doch die Ereignisse spitzen sich zu und Lea ist sowohl auf die Hilfe ihrer Bekannten innerhalb der Quarantänezone Stuttgart wie auch auf die Hilfe von außen angewiesen."


Was brachte mich dazu, dieses Buch zu kaufen und zu lesen? Irgendwie hatte ich mal wieder Lust auf etwas Kurzes, etwas mit Zombies, das mich einfach nur unterhält.
Neugierig machte mich, dass es sich hier um eine Autorin handelt, um eine weibliche Protagonistin und das ganze noch in Deutschland, Stuttgart spielt.
Denn auf die Xte Aufwärmung des hartgesottenen Mannes, der schwerbewaffnet sich durch Zombiehorden ballert, möglichst geschrieben von einem Ex-GI und auf dem nordamerikanischen Kontinent angesiedelt, hatte ich keine Lust mehr.

Mittwoch, 26. April 2017

Sage mir, was du liest: "Morbus Dei - Die Ankunft" von Bastian Zach & Matthias Bauer

Klappentext:

"Tirol im Jahr 1703:
Ein abgelegenes Bergdorf
mitten in den Alpen.
Kalt, unheimlich, düster.
Unerklärliche Dinge passieren.
Die Dorfbewohner in Angst und Schrecken.
Von einem Schneesturm überrascht, verschlägt es den Deserteur Johann List in dieses abgeschiedene, von Furcht und Aberglaube beherrschte Bergdorf. Schnell ist ihm klar, dass mit dem Dorf etwas nicht stimmt, dass ein düsterer Schatten über den Bewohnern liegt - Tiere werden getötet, Menschen verschwinden, vermummte Gestalten lauern in den finsteren Wäldern. Als Johann sich in die Tochter eines Bauern verliebt, beschließt er, mit ihr das Dorf zu verlassen. Doch noch bevor sie verschwinden können, eskaliert die Situation und ein Kampf auf Leben und Tod beginnt."


Ein stimmiger Mix aus Heimat-Krimi, Mystery, Historienthriller und klassischem Westernsujet.

Montag, 24. April 2017

Sage mir, was du liest: "Mitternachtsmesse" von F. P. Wilson

 Klappentext: 
"Vampire verbreiten sich über die ganze Welt. Nach Europa überrennen sie Russland, den Nahen Osten und die Metropolen in Indien und China.
Nun sind sie in Amerika angekommen. Sie übernehmen Stadt um Stadt und verschleppen die letzten Lebenden in ihre sogenannten Rinderfarmen, um sie als Zuchtvieh und Quellen des Blutes zu halten.
Pater Joe hat sich dem Suff hingegeben. Er wartet nur noch auf das Ende. Doch als er erfährt, dass die Untoten seine Kirche entweihen, um dort entsetzliche Rituale zu feiern, beschließt er, sie zurückzuerobern, und sei es nur für eine Nacht. Gemeinsam mit einem Rabbi, einer Nonne und weiteren Verbündeten wartet der Pater auf die Dämmerung und das Erwachen der Bestien …
Ein Klassiker wie Stephen Kings BRENNEN MUSS SALEM.
Der US-Bestsellerautor fegt mit diesem Roman all die Pussy-Vampire beiseite, die seit Jahren unsere Buchregale überschwemmen …"



Der Autor schreibt in seinem Vorwort, dass er die »Schnauze voll hatte, von romantischen Vampiren, in die sich kleine Mädchen verlieben und ähnlichem Mist«. Nein, das ist kein Zitat, das ist meine Interpretation seiner Aussage, da mich diese dazu brachte, das Buch zu lesen.

Mittwoch, 19. April 2017

Making Of Cover: Nebelgrenze

Ich hatte ja schon an anderer Stelle erzählt, warum ich die ursprünglichen Cover geändert habe.

Hier folgt mal ein kurzes "Making Of" des Covers für den 2. Teil. Es zeigt ganz gut die "Schwierigkeiten", die man hat, wenn man mit sog. "Stockfotos" arbeitet. Allein die Eingabe der richtigen Suchworte um unter Milliarden von Fotos etwas zu finden, das zufälligerweise passt ...

Zunächst nahm ich ein Motiv aus der gleichen Serie, des gleichen Fotografen von Teil 1:



Es gab genau drei Motive dieses Fotografens, von einem Mädchen, in einem Kleid mit einer Stoffpuppe in der Hand. Bei Teil 1 lief es in einen Wald. Im o. g. Bild sieht es so aus, als würde es in eine Wiese laufen. Passend dazu wäre dann bei Teil 3:


Auch ändert sich die Haltung der Puppe, wie sie in der Hand hängt. Aber irgendwie reichte mir das nicht. Die Serie war mir zu gleich und irgendwie damit auch zu "ungruselig" ...

Samstag, 8. April 2017

Sage mir, was du liest: "So kalt dein Herz" von L. C. Frey

Klappentext:

"Als Tim in ein abbruchreifes Haus einzieht, ahnt er nicht, dass das alte Gemäuer bereits einen Bewohner hat. Eines Nachts macht er eine Entdeckung, die sein Leben für immer verändern wird.
Anna ist eine Herumtreiberin, die vor allem eins möchte: Unsichtbar sein. Als Tim auf den Wildfang Anna trifft, scheint der Ärger vorprogrammiert. Das Mädchen ist von düsteren Geheimnissen umgeben. Warum beobachtet sie wie besessen das Haus gegenüber? Wer ist sie wirklich?
Ein tödliches Geheimnis. Als in der Nähe des Hauses ein kleines Mädchen spurlos verschwindet, findet Tim heraus, dass Anna ein schreckliches Geheimnis vor ihm verbirgt. Weiß Anna mehr von den grausamen Verbrechen, als sie zugibt?
Wahrheit oder nicht? Als Tim herausfindet, wer Anna wirklich ist, wird er unaufhaltsam in einen Strudel aus Lügen und Verbrechen gezogen. Als er begreift, was auf dem Spiel steht, muss er eine Wahl treffen, die das Leben aller Beteiligter für immer verändern wird.
Wem kann er noch vertrauen, wenn die letzte Fassade fällt?
Empfohlen für Leser ab 18 Jahren.
Erleben Sie dramatischen Nervenkitzel in diesem gnadenlosen Psychothriller von L.C. Frey. Wer ist Opfer, wer Täter? Können Sie Wahrheit von Lüge unterscheiden?"

Gute Psychothriller sind rar. Neben einem stetigen Spannungsbogen mit einigen ordentlichen Twists verlange ich vor allem wirklich das Verarbeiten des Sujets »Psyche« bzw. »Psychologie« und eine in der Geschichte schlüssige Auflösung.

Donnerstag, 6. April 2017

Sage mir, was du liest: "Schatten über Elantel" von Brandon Sanderson

Klappentext:

"Brandon Sanderson zählt zu den erfolgreichsten Fantasy-Autoren überhaupt – seine Romane »Elantris« und die Saga um »Die Nebelgeborenen« machten ihn international zum Superstar. Mit seinem neuen Roman »Schatten über Elantel« führt Sanderson in die Welt von Wax und Wayne, den ungleichen Helden und Ermittlern auf Seiten des Rechts. Die Stadt Elantel ist eine Metropole in Zeiten des Umbruchs, beherrscht von Technik, Magie – und dem Recht der Gesetzlosen. Hier stoßen Wax, Wayne und ihre Gefährtin Marasi auf eine dunkle Verschwörung, die ganz Elantel erschüttern kann. Und die Verbündeten machen sich daran, den Fall auf ihre ganz eigene Weise zu lösen ... In »Schatten über Elantel« begeistert Brandon Sanderson erneut mit der hochexplosiven Mischung aus High Fantasy, Western und feinem Humor, die seine Fans lieben."

Ein genialer Bruch mit Genre-Konventionen

Wenn ich über Brandon Sanderson rede, muss ich auch über »Das Rad der Zeit« reden. Jene (in meinem Leben) erste Serie, bei der ich den Eindruck gewann, der Autor würde sie endlos in die Länge ziehen, ohne noch zu wissen, wo er überhaupt hinwill. Und dann verstarb er auch noch.

Brandon Sanderson, den ich bis dahin nicht kannte, wurde beauftragt, »Das Rad der Zeit« zu Ende zu bringen und in meinen Augen sind seine - also die letzten drei - Teile, die besten der Serie überhaupt.

Somit war klar, das Sanderson sein Handwerk versteht.

Montag, 20. März 2017

Sage mir, was du liest. "Zwinger" von John Alba


Klappentext:

Als Martin Nowak sich auf dem Weg zu einem Kunden verfährt, findet er ein entlegenes Haus – und hört den schrecklichen Schrei eines Kindes. Er will helfen. Ein Fehler. Eine fremde Frau tasert ihn und sperrt ihn in einen leeren Hundezwinger. Auf seinem Handy erscheint ein Text seiner Frau, in dem es um seine Tochter geht: „Marie SOS!!!“

Martin ist nicht der einzige Gefangene. Ein in die Sklaverei verkauftes Mädchen, Ananya, wird von der Frau festgehalten und als Versuchskaninchen missbraucht – für medizinische Versuche, die Ananya wieder und wieder in den Tod schicken, nur um sie anschließend wiederzubeleben.
Die Frau ist Elena Born. Mit ihren Experimenten will sie nur eins erreichen: Ihren geliebten Mann von den Toten zurückholen. Dafür geht sie über Leichen. Martin und Ananya sind nicht ihre ersten Opfer. Dass ihr verrücktes Experiment gelingen könnte, hat ihr Mann, ein angesehener Forscher, bis zu seinem Tod zu beweisen versucht.
Während Martin und Ananya um ihr Leben kämpfen, gerät Elena selbst in Gefahr. Denn etwas lauert im Tod. Etwas unsagbar Böses.


Natürlich war ich gespannt, ob John Alba, die Ratschläge seines Alter Egos Stephan Waldscheidt beherzigt, wenn er einen Roman schreibt.

Mittwoch, 15. März 2017

Sage mir, was du liest: »Der Leichenkönig« von Tim Curran



Klappentext: Edinburgh zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Die Grabräuber Samuel Clow und Mickey Kierney schleichen Nacht für Nacht auf die Friedhöfe, um die faulenden Leiber der kürzlich Verstorbenen wieder aus der Erde zu zerren. Die verkaufen sie dann an Ärzte und Studenten der Medizin.
Die beiden glauben, dass sie ganz allein sind. Doch im trüben Licht des Mondes lauert der Leichenkönig auf sie … 


Bereits die beiden Horror-Western von Tim Curran hatten mich ziemlich begeistert. Umso mehr war ich gespannt, wie ihm die Umsetzung eines weiteren historischen Themas als Horror-Novelle gelingt, welches außerdem noch durch Tatsachen inspiriert ist.

Dienstag, 14. März 2017

(Meine) Verantwortung gegenüber dem Leser.

Heute las ich in einer FB-Gruppe einen Post von Autor (nennen wir ihn »Melvin«) der darüber berichtete, dass ein drei Jahre altes Buch von ihm, jetzt bei einem Verlag erscheint.

Herzlichen Glückwunsch.

 (Meine Recherche ergab, dass wohl alle Leser/innen seit damals auf den 2. Teil warten)
Dann schreibt »Melvin« weiter, einer der Gründe, warum er gezögert habe, den 2. Teil zu schreiben, war, dass er die Kosten für das in Eigenregie veröffentlichte Buch von damals nicht reinbekam.«
Außerdem hofft Melvin, »dass er mit der Neuveröffentlichung genügend Fans bekommt, damit er den 2. Teil zu schreiben beginnen kann!«

An dieser Stelle möchte ich (aus meiner Sicht als Leser) den Tatortreiniger »Schotti« aus der gleichnamigen Serie zitieren:

»Waaah?«

Montag, 13. März 2017

Ich war auf der Suche nach einem Schreibratgeber.



Meisterkurs bedeutet hier nicht, dass man danach ein Meister im Schreiben ist. (Kann passieren, wird aber von Hr. Waldscheidt nicht versprochen:-)) Es bedeutet einfach, dass man die Lehrzeit und die Gesellenprüfung schon hinter sich haben sollte. Nichts für Anfänger eben.

Ich befand mich in einer Phase im Schreiben des 3. Teils, in der ich das Gefühl hatte, mich total zu Verzetteln. Zuviele Fäden mussten zu Ende geführt werden, zuviele Ereignisse sollten noch kommen und dennoch ... irgendwie hing ich.

Darum war ich auf der Suche nach einem Schreibratgeber. Meine Entscheidung für Stephan Waldscheidt "Plot & Struktur" war rein emotional. Ich habe Workshops und Schreibkurse, einige Jahre an Erfahrung hinter mir und Ratgebern gegenüber war ich immer eher skeptisch.

Samstag, 11. März 2017

Sage mir was du liest: "Ein unseliger Ort" E. R. Kästner




Klappentext:

"Jahrzehnte der Folter und des Terrors im Namen der Medizin.
Eine verlassene Psychiatrie mitten im Nirgendwo.
Ein unseliger Ort.

Was wäre, wenn es Dich an einen Platz verschlagen würde, in dessen Mauern sich das Leid unzähliger Seelen eingebrannt hat? Ein riesiges Anwesen, in dem die Schatten seiner schwarzen Vergangenheit noch immer lebendig sind.
Du kannst sie sehen - aber sie sehen Dich auch.
Doch es ist nicht nur das Echo längst vergangener Gräueltaten, das Dir das Blut in den Ader gefrieren lässt. Der Horror ist real und passiert in diesem Moment.
Hier, vor Deinen Augen.
Wirst Du vor Angst sterben oder Dich Deinen schlimmsten Albträumen stellen? Entscheide Dich, denn eines ist sicher:
Das Haus wird Dich nicht gehen lassen."

Der Klappentext machte mich neugierig. Eine alte psychiatrische Anstalt - wir alle wissen, dass im Namen der Medizin in der Vergangenheit durchaus Dinge getan wurden, die so manchen Geist/Dämonen verblassen lassen. Grusel gepaart mit Humor? Ich mag Genreüberschreitungen. Hat die Geschichte jetzt gehalten, was der Klappentext versprach?

Freitag, 10. März 2017

Hinter den Kulissen. Coverbilder.


Die Arbeit eines Selfpublishers ist ständigen Veränderungen unterworfen. Da ich mich ja um alles alleine kümmere und somit auch (finanzielle) Prioritäten setzen muss. Andererseits bietet mir KDP die Möglichkeit, relativ zügig zu reagieren.

Z.B. Werbung: Ich hatte einige bezahlte Werbeaktionen gestartet. Als Feedback auf eine, bekam ich vom Werbetreibenden, eine nette Mail mit ein paar Vorschlägen, dass ich an Titel, Cover etc. doch einiges ändern sollte. Der Grund war, dass die Clicks auf mein Werk auf seiner Seite »weit unter dem Durchschnitt« lagen.

Also schaute ich mir (wie vorgeschlagen) die Cover der Ebooks an, die sich in der gleichen Kategorie im Ranking weit über mir tummeln.

Zunächst fiel mir auf, dass alle Autoren die »debütieren« nicht nur einen Titel, sondern auch einen Untertitel und eine Genreschublade auf dem Cover hatten. (Z.B. »Ein unseliger Ort«, ein Buch, das bei mir einen eher zwiespältigen Eindruck hinterließ, aber dazu mehr in einer Rezie.)

https://www.amazon.de/Ein-unseliger-Ort-Erl%C3%B6sung-Requiem-ebook/dp/B01NCYZY2J/ref=sr_1_1?s=digital-text&ie=UTF8&qid=1489135581&sr=1-1&keywords=ein+unseliger+ort

Mittwoch, 25. Januar 2017

Sage mir, was du liest ... "Alice im Totenland"

Klappentext:

Unsere Zivilisation endete vor mehr als fünfzehn Jahren. Zurück blieb eine karge, öde Welt, die man fortan das Totenland nannte, und eine neue Bedrohung: Horden unzähliger Untoter – die Biter.
Die fünfzehnjährige Alice ist in dieser Welt aufgewachsen. Die Biter sind als Gefahr allgegenwärtig, und deshalb besteht ihre Ausbildung auch zu großen Teilen aus dem Umgang mit Schusswaffen und Messern. Eines Tages beobachtet Alice, wie einer der Biter in einem Loch in der Erde verschwindet. Alice folgt ihm, denn schon lange hält sich das Gerücht, dass die Biter über geheime unterirdische Höhlengänge verfügen. So stößt sie auf ein Geheimnis, das sie in ein actionreiches Abenteuer katapultiert und ihr Leben und das der anderen Überlebenden des Totenlandes für immer verändert.
Gibt es eine weltweite Verschwörung, die das Ende der Menschheit zur Folge hatte? Was ist der Ursprung der untoten Biter? Und was hat es mit der mysteriösen Königin und ihrer rätselhaften Prophezeiung aus einem der letzten Bücher im Totenland auf sich – einem Buch namens »Alice im Wunderland«.




Meine Meinung:

Da ich ja eh davon ausgehe, dass wir seit Aristoteles alle nur die selben 7 Stories immer wieder neu erzählen, fand ich die Grundidee sehr vielversprechend. Ich mag es, wenn »bekannte« Motive aufgegriffen und umgewandelt werden. (Die »Luna-Chroniken« z.B.)

Nun also, Lewis Carroll und Zombies.
Bereits auf der ersten Seite folgt Alice, während eines Kampfes gegen die Untoten, einem Biter mit pinkfarbenen Hasenohren auf dem Kopf in einen unterirdischen Tunnel.

Diese Idee fand ich so genial, dass ich dem Buch wirklich entgegen gefiebert habe.

Sonntag, 15. Januar 2017

Sage mir, was du liest ... "Little Girls" Ronald Malfi

Ich mag Malfi. Seine Bücher sind kein Horror, sondern Mystery. 
Die meisten Leser kritisieren ihn für seine Längen, sind der Meinung, das ca. 20 % weniger immer mehr wären.
Dies finde ich nicht. Ja, Malfi lässt sich Zeit. Die Spannung, das "Grauen", baut sich langsam und in erster Linie über die Atmosphäre auf. Das ist auch hier der Fall.
Schritte und Flüstern in einem eigentlich leeren Haus, ein kleines Mädchen, das es eigentlich gar nicht gibt ... oder doch? Ein verschlossener Raum, in dem Schreckliches geschah ... alle Zutaten für eine atmosphärisch dichte und vor allem sprachlich exellente Mystery-Story sind da.