Mittwoch, 25. Januar 2017

Sage mir, was du liest ... "Alice im Totenland"

Klappentext:

Unsere Zivilisation endete vor mehr als fünfzehn Jahren. Zurück blieb eine karge, öde Welt, die man fortan das Totenland nannte, und eine neue Bedrohung: Horden unzähliger Untoter – die Biter.
Die fünfzehnjährige Alice ist in dieser Welt aufgewachsen. Die Biter sind als Gefahr allgegenwärtig, und deshalb besteht ihre Ausbildung auch zu großen Teilen aus dem Umgang mit Schusswaffen und Messern. Eines Tages beobachtet Alice, wie einer der Biter in einem Loch in der Erde verschwindet. Alice folgt ihm, denn schon lange hält sich das Gerücht, dass die Biter über geheime unterirdische Höhlengänge verfügen. So stößt sie auf ein Geheimnis, das sie in ein actionreiches Abenteuer katapultiert und ihr Leben und das der anderen Überlebenden des Totenlandes für immer verändert.
Gibt es eine weltweite Verschwörung, die das Ende der Menschheit zur Folge hatte? Was ist der Ursprung der untoten Biter? Und was hat es mit der mysteriösen Königin und ihrer rätselhaften Prophezeiung aus einem der letzten Bücher im Totenland auf sich – einem Buch namens »Alice im Wunderland«.




Meine Meinung:

Da ich ja eh davon ausgehe, dass wir seit Aristoteles alle nur die selben 7 Stories immer wieder neu erzählen, fand ich die Grundidee sehr vielversprechend. Ich mag es, wenn »bekannte« Motive aufgegriffen und umgewandelt werden. (Die »Luna-Chroniken« z.B.)

Nun also, Lewis Carroll und Zombies.
Bereits auf der ersten Seite folgt Alice, während eines Kampfes gegen die Untoten, einem Biter mit pinkfarbenen Hasenohren auf dem Kopf in einen unterirdischen Tunnel.

Diese Idee fand ich so genial, dass ich dem Buch wirklich entgegen gefiebert habe.

Sonntag, 15. Januar 2017

Sage mir, was du liest ... "Little Girls" Ronald Malfi

Ich mag Malfi. Seine Bücher sind kein Horror, sondern Mystery. 
Die meisten Leser kritisieren ihn für seine Längen, sind der Meinung, das ca. 20 % weniger immer mehr wären.
Dies finde ich nicht. Ja, Malfi lässt sich Zeit. Die Spannung, das "Grauen", baut sich langsam und in erster Linie über die Atmosphäre auf. Das ist auch hier der Fall.
Schritte und Flüstern in einem eigentlich leeren Haus, ein kleines Mädchen, das es eigentlich gar nicht gibt ... oder doch? Ein verschlossener Raum, in dem Schreckliches geschah ... alle Zutaten für eine atmosphärisch dichte und vor allem sprachlich exellente Mystery-Story sind da.