"Spiegelgrund": eine Parallelwelt voller Monster und Sinnestäuschungen, in der sich unterbewusste Ängste und Schuldgefühle manifestieren. ("Spiegelgrund" das Finale der Vakkerville-Mysteries erscheint im Herbst 2017)

Mittwoch, 21. Juni 2017

Bei den Adjektiven musst du noch ein wenig innovativer werden!

"Spiegelgrund" finale Phase.

Erstfassung ging/geht durch die Hände und Augen der Testleser.

Eines, womit sich diese am meisten rumschlagen müssen (Ich beneide sie wirklich nicht!) sind: Wiederholungen, Wiederholungen und Wiederholungen.
Außerdem noch Wiederholungen und hatte ich es schon erwähnt?
Richtig:
Wiederholungen.

Ständig die selben (gleichen?) Beschreibungen von Stimmungen, Atmosphären und vor allem immer die selben (gleichen?) Adjektive. Natürlich, fallen mir solche Sachen in der eigenen Überarbeitung selbst auf. Meist kürze ich sie, oft lösche ich sie und die Adjektive? Klar habe ich ein Synomymwörterbuch, bzw. fallen diese auch meist der Zensorschere zum Opfer.

 Der Grund, warum die dann überhaupt drin sind, liegt einfach in der unterschiedlichen Zeit, die ich zum Schreiben und die jemand anderes zum Lesen braucht. Logisch, weiß der Leser am Ende des Kapitels, dass Väinö ja der Typ mit den langen grauen Haaren ist. Der sich ständig den Pferdeschwanz neu bindet. Darum reicht es, dies am Anfang des Kapitels, ja es reicht sogar, dies am Anfang des dritten Teils zu erwähnen.

Wenn ich aber schreibe, liegen oft Tage, Wochen oder gar Monate zwischen einzelnen Szenen. (Ich schreibe wie man einen Film dreht. Da ich noch einem Plot arbeite, schreibe ich oft nicht chronologisch. Was im Film auch so gut wie nie gemacht wird. Da aus Kostengründen. Warum ich das so handhabe? Manche Szenen machen einfach mehr Spaß!) Meist brauche ich die wiederholte Beschreibung eines Settings, einer Figur, einer Atmosphäre, um mich selbst wieder in die Stimmung der jeweiligen Szene zu bringen. (Ich denke aber, dass ich das beim nächsten Werk, durch noch detaillierteres Plotten vermeiden kann. Dann kann ich an einzelnen Szenen einen Vermerk machen: Hast du hier schon geschildert oder so.)

Was für eine Qual es ist, das Skript in dieser Rohfassung durchzuarbeiten, merke ich selbst, wo ich es auf meinem Kindle habe. Ja, toll. Ich sitze bei dem Wetter im Garten, im Schatten, trinke Eistee ... aber ich lese nicht! Da ich bei gefühlt jedem zweiten Satz die Markier- und Notizenfunktion des Kindle nutze. Ich glaube, beim nächsten Buch, werde ich nur noch Markieren. So nach dem Motto, Anton, du weißt schon, dass das heißt, hier musst du noch mal ran. So Kinnas, nu wisstda bescheid!:-)

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