Donnerstag, 27. Juli 2017

Sage mir, was du liest: »Das Haus Komarow« von Axel Saalbach


Klappentext: »Unzählige Jahre des Krieges lasten auf Deutschland, das nur noch der unbedeutende Teil eines riesigen russisch-europäischen Zarenreichs ist. Technologie ist verschwunden, soziales Leben findet nicht mehr statt und die Bevölkerung leidet. Die Polizeigewalt wird von Söldnern ausgeübt, die im Dienste von Versorgerclans stehen und ihre Macht ausnutzen, um die Menschen zu terrorisieren. Erst als einem dieser Clans, dem Hause Komarow, die Herrschaft über das deutsche Gebiet zugesprochen wird, keimt Hoffnung auf. Nach dem heimtückischen Mord am Oberhaupt der Familie liegt es an einem einzigen Mann, diese Hoffnung nicht sterben zu lassen ...«

Mittlerweile grenzt mein Bestreben, Geschichten zu lesen, die nicht im anglo-amerikanischen Sprach- und Mythenraum angesiedelt sind, ja beinahe schon an Besessenheit.
In einigen Rezensionen zu Büchern aus dem »Metro-Universum« stieß ich auf »Das Haus Komarow« als lesenswertes Beispiel von Endzeit-Stories und griff nach kurzer Lektüre der Leseprobe zu. Obwohl ich zugeben muss, dass der Klappentext jetzt nicht gerade ein Meisterwerk ist und wahrscheinlich auch kaum einen Leser wirklich neugierig macht. Was schade ist. Denn:

Ich mach es kurz: Liebhaber von guten postapokalyptischen Geschichten, gebt dem Buch eine Chance!

Dienstag, 25. Juli 2017

Sage mir, was du liest: "Immortal - Der Unsterbliche" von Krishna Udaysankar

Klappentext: "Alle Lebenden eint der Tod. Alle, bis auf einen.

Professor Bharadvaj ist weit mehr als nur ein Historiker mit einer Schwäche für Whisky und Schusswaffen. Denn hinter der Fassade des zynischen Akademikers steckt ein Mann, der seit Jahrtausenden auf Erden wandelt. Er ist Asvatthama – der Verfluchte. Der Mann, der nicht sterben kann.

Eines Tages bittet ihn die so rätselhafte wie schöne Maya Jervois, ihr bei der Suche nach einem ganz besonderen Artefakt behilflich zu sein. Jenes sagenumwobene Objekt, die Vajra, soll über unglaubliche alchemistische Kräfte verfügen. Der Professor glaubt jedoch nicht an dessen Existenz – hat er doch selbst viele Leben unter verschiedenen Identitäten damit zugebracht, dieses Artefakt zu finden und damit das Geheimnis hinter seiner Unsterblichkeit lüften zu können.

Aber die Möglichkeit, dass die Vajra doch existieren könnte, ist einfach zu verlockend, um ihr nicht nachzugehen, und so finden sich die beiden schnell in einem Abenteuer wieder, dessen uralte Puzzleteile sie von den labyrinthischen Gängen unter dem Somnath-Tempel bis in die Wüsten Pakistans führen.

Wer aber steckt hinter den unerschrockenen Söldnern, die ihnen ständig dicht auf den Fersen sind? Und ist der Professor, der in einem früheren Leben ein legendärer Krieger war, dazu verdammt, auf ewig ein Leben aus Tod und Blutvergießen führen zu müssen?"



Ich bin ja ständig auf der Suche nach Neuem, Ungewöhnlichem. Gerade in der Fantasy habe ich einfach keinen Bock mehr auf Urban, das in den USA spielt, oder Mittelalterfantasy die eindeutig anglo-amerikanisch mythologisiert ist. Und ich mag den »Luzifer Verlag« für seine Bereitschaft, nicht nur neuen deutschen Autoren eine Chance zu geben, sondern auch unbekanntere internationalen Werke zu veröffentlichen. Darüber hinaus finde ich seine Preispolitik und seine »Leserbindung« sehr lobenswert. (Einfach mal in einem Buch des Verlages ins Nachwort und/oder Impressum schauen, dann wisst Ihr, was gemeint ist.)

Ich wollte also dieses Buch wirklich richtig gut finden! Und?

Dienstag, 18. Juli 2017

Sage mir, was du liest: »Skargat - Das Gesetz der Schatten« von Daniel Illger

Klappentext: »Die Nacht der Toten naht und niemand weiß, welche Schrecken die Gespensterhorde des Schwarzen Jägers bringen wird. Mykar und seine Freunde bereiten sich auf den scheinbar aussichtslosen Kampf vor. Doch in Ahekris, der fernen Hauptstadt des Kaiserreichs, regt sich ein anderer, noch weit mächtigerer Feind.

Nach dem Tod seines besten Freundes kennt Mykar nur noch ein Ziel. Rache an Rudrick von Nordwiesen. Allein begibt er sich auf eine gefährliche Reise, um herauszufinden, wie er seinen übermächtigen Feind bezwingen kann. Unterdessen finden seine übrigen Freunde Justinius, Scara und Vanice neue Verbündete in einem trotteligen Totengräber und einem Paladin, der an der göttlichen Gerechtigkeit verzweifelt. Gemeinsam versuchen sie, die Gespensterhorde des Schwarzen Jägers aufzuhalten. Doch die Zeit wird knapp – denn ein namenloses Böses drängt machtvoll in die Welt. Es wird nichts und niemanden verschonen: weder die Welt der Menschen noch jene der Spukwesen und Nachtgestalten.«



Nachdem mich Band 1 bereits derart begeistern konnte, stellte sich bei Band 2 eigentlich nur eine Frage: Kann er das auch? Die Antwort kurz und knapp: Ja!

Montag, 17. Juli 2017

Eine kleine Übersicht der wichtigsten Akteure Vakkervilles:

Vielleicht macht das den einen oder anderen, bisherigen Nichtleser ja neugierig. Hab ich hier schon geschrieben, dass der Abschluss der Trilogie "Spiegelgrund" im Herbst 2017 erscheint?)

Der Scheuch
Drei tote Kinder, die seit Ende des 2. Weltkrieges hinter den Spiegeln »leben«
Elli und Ally – Schwestern oder Spiegelbilder?