Montag, 28. August 2017

Sage mir, was du liest: »Das scharlachrote Evangelium« von Clive Barker

Klappentext

»Eine Welt voller Blut und Schrecken - das Evangelium nach Clive Barker ist scharlachrot.

Zwei Kultfiguren des Horrorgenres liefern sich den ultimativen Kampf. Harry D’Amour, der Detektiv des Übersinnlichen, stellt sich Pinhead, dem Priester der Hölle.

Die letzten sechs Magier der Erde sind vor Angst erstarrt: Ein Priester aus dem Orden der Zenobiten tötet einen nach dem anderen von ihnen. Pinhead ist sein Name, und aus ihren Leichen stiehlt Pinhead alles Wissen, um seine eigenen dämonischen Kräfte zu stärken ...
Harry D’Amour ahnt davon nichts, als er das Haus eines Verstorbenen betritt, um dessen ruheloser Seele Frieden zu geben. Doch dann öffnet sich ein Riss zwischen dem Totenreich und der realen Welt und Harry erblickt Pinhead - und Pinhead ist dabei, die Hölle zu erobern!

Die Fans von Clive Barker halten den Atem an. Nach vielen Jahren wurde ihr Betteln erhört: Pinhead öffnet die Pforte zu den Zenobiten und zieht Harry D’Amour an Ketten in die Hölle.«

Ein opulentes Schlachtengemälde mit einem etwas zu pubertären Anstrich.

Über Clive Barker und seinen Beitrag zur modernen Horrorliteratur noch viele Worte zu verlieren, spare ich mir.

Dienstag, 22. August 2017

»Skargat 3: Der Stern der Mitternacht« von Daniel Illger

Klappentext: »Der spannende Abschlussband der preisgekrönten Skargat-Trilogie

Das Böse ist in der Welt angekommen. Niemand ist vor ihm sicher – weder Ritter noch Geweihte, weder Gaukler noch Könige. Während sich das Kaiserreich langsam in eine Hölle verwandelt, wird das Städtchen Dreieichen zum Schauplatz der Entscheidungsschlacht.

Rudrick von Nordwiesen, der Anführer von Skargats Jägern, ist tot. Und doch hat der Kampf gegen das Böse gerade erst begonnen. Der Adelige Justinus versucht verzweifelt, die grausame Hexenjagd zu beenden, die das Städtchen Dreieichen in Schrecken versetzt hat. Im fernen Donost muss Mykar eine Entscheidung treffen, die sein Leben verändern wird. Was ist ihm wichtiger: seine Rache oder seine Liebe? Währenddessen sammeln sich die letzten aufrechten Krieger in dem Geheimbund »Stern der Mitternacht«. So auch Mykars Freund Cay. Ganz allein muss er den Nekromanten entgegentreten, die die Herrschaft des Bösen vorbereiten ...«



Konnte der abschließende Band meine hohen Erwartungen, die durch Teil 1 und 2 geweckt wurden, befriedigen? Leider nein!

Mittwoch, 9. August 2017

Sage mir, was du liest: "Die Stadt" von Andreas Brandhorst

Klappentext: »Nach einem Unfall ist es für Benjamin Harthman, eines der Opfer, schon zu spät: Er ist tot. Doch dann wacht Harthman wieder auf, mitten in einer seltsamen Stadt, einer Stadt voller verstorbener Menschen. Ist es das Paradies oder gar die Hölle? Benjamin Harthman macht sich auf die gefahrvolle Suche nach dem Geheimnis dieses seltsamen Ortes …«

Ein Science-Fiction-Autor macht einen Ausflug in eine Art Psycho-Mystery-Fantastik und ... WHOW!


Murakami »Hard Boiled Wonderland« trifft auf Kafka, den Film »Dark City«, »Shutter Island« und die Serie »Lost«, um am Ende etwas Eigenes zu kreieren, dass mich beinahe sprachlos zurücklässt.

Dienstag, 1. August 2017

Sage mir, was du liest: "Die Reise ins Licht" von Andrej Djakow

Klappentext: »Wie weit würdest du gehen, um das zu retten, was von der Menschheit übrig ist?


Wir schreiben das Jahr 2033. Nach einem verheerenden Atomkrieg vor 25 Jahren ist die Erde unbewohnbar geworden. Die wenigen Überlebenden haben sich in die Tunnel der U-Bahnen zurückgezogen. Dort tragen sie einen ewigen Kampf gegen sich selbst und gegen ihre mutierte Umwelt aus.

Der zwölfjährige Waisenjunge Gleb fristet sein Dasein in der Petersburger Metro, doch sein Leben ändert sich schlagartig, als er den Stalker Taran trifft. Gemeinsam mit einer Gruppe Söldner und einem Priester der neuen Religion „Exodus“ begeben sie sich auf eine gefährliche Mission an die Oberfläche. Durch die Trümmer St. Petersburgs müssen sie sich nach Kronstadt durchkämpfen, denn dort wurden von Erkundungstrupps Lichtsignale gesehen. Doch von wem stammen die Signale?«

Ich liebe postapokalptiysche Geschichten seit ich »Mad Max 2« gesehen habe. Das Sujet hat einerseits das archetypische eines Westerns, lässt andererseits aber ungeheuer viel Freiheit in der Gestaltung, da auf jegliche historische Korrektheit verzichtet werden kann.
Meist sind sie in der Art des zynischen Neowestern, denn auch wenn die Rollen klar verteilt scheinen, wer in einer Welt, in der jeder um’s Überleben kämpft, kann schon als Held bezeichnet werden.