Freitag, 20. April 2018

Sage mir, was du liest: »Sandmann Deluxe Bd. 3: Zeit des Nebels« von Neil Gaiman u.w.

Klappentext: »LUZIFERS RACHE
Neil Gaimans SANDMAN zählt zu den bedeutendsten Comic-Werken aller Zeiten. Im Mittelpunkt der fantastischen Saga steht das Pantheon der Ewigen um den bleichen Traumkönig Dream und seine entzückende Schwester Death.

Nach der denkwürdigen Uraufführung von Shakespeares Sommernachtstraum vor König Oberon und seinem elfischen Gefolge setzt ein schicksalsträchtiges Familientreffen der Ewigen große Ereignisse und Veränderungen in Gang. Denn Dream, der Herr der Träume, reist erneut in die Hölle – diesmal, um eine frühere Geliebte zu befreien, die er vor zehntausend Jahren selbst ins Reich der Qualen verbannte. Doch der höllische Herrscher Luzifer hat noch eine Rechnung mit Dream offen, der es aufgrund von Luzifers Handlungen mit Odin, Lady Bast, Engeln, Dämonen und vielen mehr zu tun bekommt…

Die große Neuausgabe des einflussreichen Comic -Meisterwerks SANDMAN, geschrieben von Superstar Neil Gaiman und gezeichnet von Mike Dringenberg, Charles Vess, Kelley Jones, Matt Wagner und anderen. Mit dem einzigen Comic, der jemals als beste Kurzgeschichte den World Fantasy Award gewonnen hat.«


Und weiter gehts mit Band 3 der edlen Hardcoverausgabe des Comics für Intellektuelle. Was hab ich mich auf diesen Band gefreut, denn gerade auf die Geschichte, in der Shakespeare vor Oberon und seinem Gefolge den »Sommernachtstraum« aufführen muss, war ich mehr als gespannt. (Dank Panini-Abo-Service erhielt ich sie sogar knapp 10 Tage vor dem Release.)

Dienstag, 17. April 2018

Hundeleben – Welche Sprache spricht eigentlich (m)ein Hund?

Manchmal denke ich ja, dass Nemo mich nicht versteht, weil er seine Prägungsphase (ersten 4 – 6 Monate des Hundelebens) irgendwo in Rumänien auf der Straße verbracht hat. Und ich kann nun mal kein Rumänisch.


Aus meiner Zeit als Reiter kenne ich das, dass z.B. beim Westernreiten englische Kommandos gegeben werden. Ich denke, dass es daran liegt, dass Quarter-Horse und die entsprechende Reiterschule aus Amerika stammen.

Auch bei Hunden, konkret Australian Shepherd und bei japanischen Akita-Hunden, habe ich schon mitbekommen, dass englisch mit ihnen »gesprochen« wird. Warum bei Letzteren eigentlich nicht japanisch?

Aber es gibt noch andere Sprachen, die Menschen benutzen, um mit ihrem Hund zu kommunizieren. Weit verbreitet ist z.B., dass der Hund seine Kommandos durch eine Art »Wellensittichsprache« erhält.
Ich meine nicht kurze, prägnante Pfiffe, wie sie durch Jäger etabliert wurden. Ich meine diese ständig gleichen Pfeiftöne und Melodieabfolgen, die sonst nur Oma Erna bei ihrem geliebten »Hansi« verwendet. »Fiepfiepfiieepfiipfip. Komm, Hansi. Gib der Mutti ein Küsschen. Trällerträllertrillerliiiiieee.«

Freitag, 13. April 2018

Sage mir, was du liest: "Steelheart" (Die Rächer 1) von Brandon Sanderson

Klappentext:

»Selbst der stärkste Gegner ist verwundbar – du musst nur wissen, wo

Als David sechs ist, zerstört eine gewaltige Explosion die Welt, die er kannte. Einige der Überlebenden erlangen Superkräfte, die sie dazu nutzen, sich die übrigen untertan zu machen. Als David acht ist, muss er miterleben, wie einer dieser Superhelden, ein gewisser Steelheart, seinen Vater ermordet. Von da an kennt David nur ein Ziel: herauszufinden, warum sein Vater sterben musste. Und ihn zu rächen. Er schließt sich einer Untergrundbewegung an, die die Herrschaft der scheinbar unbesiegbaren Superhelden bekämpft. David ahnt, dass sogar der mächtige Steelheart eine Schwachstelle hat. Er muss sie nur entdecken. Doch das bunt zusammengewürfelte Grüppchen der Widerstandskämpfer muss sich erst zusammenraufen. Und nicht jeder billigt Davids Plan, Jagd auf Steelheart zu machen …«


Kurzfazit: Whow!

Ich schätze Brandon Sanderson seit seiner großartigen Arbeit (Weiterführung und Beendigung des von Robert Jordan begonnenen Zyklus) an »Das Rad der Zeit« und dennoch habe ich lange Zeit vor »Steelheart« gescheut. Obwohl es doch eigentlich alles hatte, was ich mag. Ein erfrischendes Szenario (eben keine mittelalterliche Fantasy-Stereotype) und dann noch Superhelden. Hey. Aber es wird von Heyne als Jugendbuch eingestuft und mit dieser Art von Protagonisten kann ich als alter Sack einfach nichts mehr anfangen.

Mittwoch, 4. April 2018

Sage mir, was du liest: "Schattentäter" von Jannes C. Cramer

Klappentext: »Erst als sie den Schatten bemerkte, erkannte sie die Gefahr und erstarrte für den Bruchteil einer Sekunde. Dann rannte sie los.

Felix’ Leben gerät mehr und mehr aus den Fugen. Seit dem plötzlichen Tod seiner Frau zieht er sich völlig zurück und greift immer häufiger zur Flasche. Selbst seine beste Freundin Melanie findet kaum noch Zugang zu ihm. Nach einem schweren Unfall glaubt sie, ihn für immer verloren zu haben, doch Felix überlebt wie durch ein Wunder. Hatte er einfach nur Glück? Oder steckt mehr dahinter?

Es heißt, Schatten sei die Abwesenheit von Licht – der Tod das Ende des Lebens. Doch was, wenn manches von dem, was wir denken zu wissen, ein Irrglaube ist? Wenn es diejenigen gibt, für die andere Regeln gelten?

Über das Buch

Schattentäter“ ist ein spannender Thriller – nicht nur für alle, die das Mysteriöse mit einem kleinen Schuss Romantik lieben.«


Handwerklich solider fantastischer Verschwörungsthriller aber definitiv kein Mystery-Thriller.

Und wieder bin ich drauf reingefallen. Da stand »Mystery«. Verdammt.

Samstag, 31. März 2018

Sage mir, was du liest: "Das Herz von Veridon" von Tim Akers

Klappentext: Mein Name ist Jacob Burn. Ich war an Bord eines Zeppelins, als er vom Himmel fiel. Ich stürzte mit den Flammen und zerschmetterten Getrieben in den dunklen Fluss hinab und überlebte. Der Himmel mag mich wohl nicht besonders. Aber noch weniger mögen mich die Leute, die mich jagen. Sie sind hinter dem Artefakt her, das mir ein alter Bekannter vor dem Zeppelinabsturz in die Hand gedrückt hat. Keine Ahnung, was es damit auf sich hat, aber es scheint ziemlich bedeutend zu sein. Schließlich will man mich dafür töten. Meine Stadt Veridon ist ein gefährlicher Ort. Aber wenn es sein muss, kann ich noch viel gefährlicher sein ...


Was verstehen Sie unter Steampunk?

Eine Geschichte, die in einem möglichst historisch korrektem viktorianischen London spielt? Wo ein paar Zeppeline am Himmel kreisen, ein paar dampfbetriebene Maschinen ihre Tätigkeiten verrichten, sonst aber eigentlich alles so ist, wie es Ihnen vertraut ist? Die Hauptfigur ist eine kurvenreiche, junge Frau, die neben engen Lederklamotten eine Fliegerbrille trägt? Vielleicht noch ein paar Zahnräder als Schmuck? Die gegen Zombies, Werwölfe und eine Geheimbundverschwörung mit ein paar Dampf-Killer-Robotern kämpft und sich dabei in den schönen Vampir verliebt?

Montag, 26. März 2018

Hundeleben – Leine laufen, Fuß usw. laufen lernen.

Unsere Arbeit mit Nemo beruht immer auf den folgenden Prinzipien:

Unerwünschtes Verhalten wird bestraft.
- Mit strengen verbalen Kommandos wie »Aus!, »Nein!«, »Pfui!«. Mit einem leichten »Stoß« seitlich gegen den Hals, was vergleichbar mit dem Schnappen eines Artgenossen ist. Im absoluten Ausnahmefall mit »Unterwerfung«. Hund wird auf den Rücken geworfen und die Hand an die Kehle gehalten. 

Erwünschtes Verhalten wird belohnt. 

 - Mit Futter, Lob, Streicheleinheiten oder einem Spiel. Zum Futter folgende Anekdote:

Dienstag, 20. März 2018

Sage mir, was du liest: "Cabal" von Clive Barker

Klappentext: »Dr. Decker, vorgeblich ein angesehener Psychiater, ist in Wahrheit ein Serienmörder, der seine barbarischen Taten unter einer Maske verborgen begeht. Als sein Patient Boone die Untaten in Träumen sieht, stellt Decker ihm eine Falle, um ihm die Morde in die Schuhe zu schieben. Doch in seinen Träumen erblickt Boone noch einen anderen Ort, Midian, eine unterirdische Stadt der Ausgestoßenen und Monster, die er verzweifelt sucht. Erst als er auf Betreiben Deckers von der Polizei erschossen wird, findet er jedoch das Ziel seiner Träume und erkennt, welches Schicksal ihm vorherbestimmt ist.«


Wer sind die Monster?

Freitag, 16. März 2018

Sage mir, was du liest: "Die Schwestern" von Jack Ketchum

Klappentext: »Arizona, 1848. Kurz nach dem Mexikanisch-Amerikanischen Krieg. Schicksal und Pulverdampf führen dazu, dass sich die Wege des Reporters und Gelegenheitstrinkers Marion T. Bell, des beinahe legendären Revolverhelden John Charles Hart und des raubeinigen Mother Knuckles im Grenzgebiet kreuzen. Noch ganz andere Mächte sind am Werk, als die drei über Elena stolpern, eine wilde, schwer misshandelte junge Frau, die den drei Männern von ihrer Entführung und den unvorstellbaren Gräueln in einem Sklavenlager jenseits des Flusses berichtet. Das Lager wird von den grausamen Valenzura-Schwestern und ihrem Handlanger Paddy Ryan beherrscht. Für sie sind die alten Götter Mexikos auch 300 Jahre nach Cortez noch äußerst lebendig. Blut für Regen. Blut für Macht. Und Elenas Schwester ist noch in ihrer Gewalt ....«


Nachdem mich die Horror-Western von Tim Curran so begeistert hatten, suche ich in diesem Genre nach neuem Stoff. Dabei stieß ich auf »Die Schwestern« von Jack Ketchum.

Sicherlich, wenn ich vorher mehr über den Autor recherchiert hätte, wäre mir einiges erspart geblieben.

Dienstag, 13. März 2018

DKZ-Unternehmen oder Indieverlag?

Ich habe ja an anderer Stelle über X erzählt. Ein befreundeter Autor, bzw. sogar Ex-Autor, da er nicht mehr tätig ist. Seine Geschichte, hat mich u.a. darin bestärkt, meine Bücher selbst zu verlegen.

Eines habe ich bei den vielen Gesprächen mit ihm begriffen. Es ist oft nicht sehr leicht, wirklich zu erkennen, ob man tatsächlich bei einem seriös arbeitenden Kleinverlag gelandet ist oder doch einfach nur bei einem Druckkostenzuschuss-Dienstleister, der so tut, als wäre er ein Verlag. (Der Begriff »Verlag« ist in Deutschland ja leider immer noch nicht geschützt!)

© Pixabay

Die Frage, die sich mir all die Zeit, seit der ich X kenne, immer wieder stellte, lautete:  War sein kleiner Independentverlag mit dem »Rebellen – Selbstanstrich« nicht einfach doch nur ein weiteres Unternehmen, das möglichst viele Kosten und die meiste Arbeit auf seine Autoren abwälzte?

Samstag, 10. März 2018

Sage mir, was du liest: "Wédora - Schatten und Tod" von Markus Heitz

Klappentext: »Das neue Dark Fantasy-Meisterwerk aus der Feder von Bestseller-Autor Markus Heitz führt die Leser zurück in die ebenso geheimnisvolle wie tödliche Wüstenmetropole Wédōra

Wédōra birgt noch so manches Geheimnis für die Freunde Liothan und Tomeija, die es auf magische Weise in die schwer befestigte Wüstenstadt verschlagen hat.
Während Liothan in alte Gewohnheiten verfällt und sich in Wédōras Unterwelt einen Namen macht, wird Tomeija vom geheimnisumwitterten Herrscher der Stadt zur obersten Gesetzeshüterin berufen. Sie kann nicht ahnen, dass sie bald nicht nur gegen Verbrechen und mörderische Intrigen vorgehen muss, sondern auch gegen ihren Freund aus Kindheitstagen.
Doch damit nicht genug: Zwei benachbarte Königreiche rüsten sich zum Krieg, und die neutrale Stadt wird gegen ihren Willen in die Feindseligkeiten verwickelt – und Liothan und Tomeija werden plötzlich zu den entscheidenden Figuren in einem mörderischen Konflikt.«

© Verlag

Der Heitz, der hat’s schon echt drauf. Ideen hat er ohne Ende. Schreiben kann er auch. Ich finde dennoch nicht alle Bücher von ihm gut, was allerdings nie an seinem Können liegt, sondern dass ich mit dem einen oder anderen Setting, Sujet oder Figuren nicht kann.

»Staub und Blut« hieß der erste Teil, der mich ja bereits restlos begeisterte, und nun ist mit »Schatten und Tod« der zweite gelesen. Kurz: Er steht Band 1 in nichts nach.

Bis auf den Handlungsstrang in der Heimat der beiden Protagonisten, schien mit »Staub und Blut« die Geschichte ja erst einmal gut zu Ende gebracht zu sein. Hier lag in meinen Augen die größte Hürde. Würde Heitz es schaffen, mich auch beim zweiten Mal zu packen?

Dienstag, 6. März 2018

Hundeleben - Konsequenz

In unserer Gegend gibt es mehrere Hundevereine, die auch Hundeschulen auf ihrem Gelände anbieten.

Letztens joggte ich, diesmal ohne meinen Hund, an einer dieser Trainingseinheiten außerhalb des Platzes vorbei.

Aufgabe war offensichtlich, dass der Hund, seinen am Ende hinter einer spanischen Wand versteckten Besitzer findet.

Ein ziemlich großer Hund lief die ganze Zeit mit mir parallel am Zaun. Bellte und knurrte mich dabei höchst aggressiv an. Als er in seiner Verfolgung des bösen Joggers am Ende des Zaunes ankam, stieß er dort – welch Überraschung – auf seine, hinter der Wand versteckte Besitzerin. Die ihn natürlich sofort ausgiebig für das »Finden« lobte und begrüßte.

© Pixabay

Ich freue mich wirklich darauf, dieser Frau mit ihrem, dann sicherlich nicht angeleinten Hund, außerhalb des Platzes beim Joggen zu begegnen.

Montag, 26. Februar 2018

Hundeleben – Leine, Halsband, Brustgeschirr ...

Kennen Sie diese Schnippsleinen?
Am Ende hängt meist so ein kleines Wuschel Mit dem wird dann nicht kommuniziert, also es wird kein Kommando gegeben und es wird ausschließlich mit Hilfe der Technik einfach zu sich herangeholt.

© Pixabay

Im Ernst, ich habe schon jemanden gesehen, der am Hauseingang stand und ohne hinzusehen, seinen Terrier daran hindern wollte, auf dem Gehweg weiter nach Nemo und mir Ausschau zu halten, mit Knopfdruck zu sich heranholte und der arme Hund dabei gegen die Laterne dotzte.

Dennoch stellt sich natürlich am Anfang die Frage, was für eine Leine nehme ich denn nun?

Nehme ich ein Brustgeschirr oder ein Halsband?

Wenn man sich noch nie mit Hunden beschäftigt hat (der Besitz eines solchen führt das nicht automatisch mit sich, wie ich leider immer wieder beobachten muss) wird das Halsband und eine Leine oft als »anketten« oder »fesseln« empfunden.

Samstag, 17. Februar 2018

Sage mir, was du liest: "Batman - Arkham Asylum" von Marv Wolfman

Klappentext: ›Der Joker ist tot und Gotham City versinkt im Chaos, denn die kriminellen Organisationen der Stadt versuchen nun fieberhaft, die Lücke zu schließen, die das Hinscheiden des Clownprinzen des Verbrechens hinterlassen hat. Als Scarecrow damit droht, eine hochgiftige Substanz freizusetzen, die Tausende das Leben kosten könnte, bricht unkontrollierbare Panik aus. Batman versucht alles, den Wahnsinnigen in letzter Minute zu stoppen, als plötzlich einer neuer Spieler auf dem Feld erscheint: Der Arkham Knight – und es scheint fast so, als wüsste er alles über Batman und seine Verbündeten …“


Videogames erzählen mittlerweile oft die besseren Geschichten. Als exemplarische Beispiele sollen hier nur ›Silent Hill‹ und ›Final Fantasy‹ genannt werden.

Außerdem bin ich seit frühester Kindheit ein großer Comic-Fan und von allen sog. ›Superhelden‹ war mir ›Batman‹ immer der Liebste.

Da mir zum Durchspielen eines Games schlichtweg die Zeit fehlt, griff ich alternativ zum o. g. Buch, dass immerhin als ›offizieller Roman zum Videogame‹ bezeichnet wird. (Die ›Arkham Reihe‹ gilt ja als Meilenstein unter den Spielen)

Kann die Story, kann vor allem eine Batman-Geschichte ohne die Bilder funktionieren?

Freitag, 9. Februar 2018

Hundeleben - Wie Hund und Katz?

Eigentlich ist das Sujet ein wunderbares Beispiel dafür, wie die meisten Probleme im Zusammenleben von allen Lebensformen entstehen und ...

... gelöst werden können.

Es geht um Kommunikation.

So ist das natürlich nicht immer © Serkalow

Hunde und Katzen kommunizieren komplett unterschiedlich, sogar gegensätzlich.

Mittwoch, 7. Februar 2018

Sage mir, was du liest: "Wédora - Staub und Blut" von Markus Heitz

Klappentext: »Lebensspendend oder todbringend, geheimnisvoll oder verkommen - Juwel der Wüste oder Ende aller Hoffnung? Willkommen in Wédōra, dem Schauplatz von Markus Heitz‹ Dark-Fantasy-Bestseller »Wédōra - Staub und Blut«.
Im Mittelpunkt einer gigantischen Wüste liegt die schwer befestigte Stadt Wédōra. Sämtliche Handelswege der 15 Länder rings um das Sandmeer kreuzen sich hier, Karawanen, Kaufleute und Reisende finden Wasser und Schutz. In diese Stadt verschlägt es den Halunken Liothan und die Gesetzeshüterin Tomeija.
Doch Wédōra steht kurz vor einem gewaltigen Krieg, denn die Grotte mit der unerschöpflichen Quelle, die die Stadt zum mächtigen Handelszentrum hat aufsteigen lassen, war einst das größte Heiligtum der Wüstenvölker. Nun rufen die geheimnisvollen Stämme der Sandsee zum Sturm auf die mächtige Stadt.
Liothan und Tomeija geraten schnell in ein tödliches Netz aus Lügen und Verschwörungen, besitzen sie doch Fähigkeiten, die für viele Seiten interessant sind.«


Ich werde ja nicht müde, zu betonen, dass Markus Heitz definitiv zu den Autoren gehört, die ihr Handwerk verstehen. Auch wenn mich sein letztes (bzw. das zuletzt von mir gelesene) Werk nicht überzeugen konnte.
Was allerdings nicht an Hr. Heitz Schreibe lag, so dass ich immer wieder gerne zu einem Buch des Autors greife.

»Wédora« versprach einiges an Innovation was zumindest das Setting anbelangt und da mir wieder nach »klassischer« – aber eben nicht ausgelatschter – Fantasy war, kam mir der Zweiteiler gerade recht.

Samstag, 3. Februar 2018

Hundeleben – Was ist eigentlich so ein Hund?

Am Anfang fand ich Nemo nur anstrengend. Der Kerl musste des Nachts im Haus angeleint werden, damit er keinen Blödsinn macht, wie LAN-Kabel durchkauen, Katzen attackieren ...
Wenn man draußen mit ihm unterwegs war, musste man ihn ständig im Auge behalten, vom Kackefressen abhalten, davon abhalten andere Hunde anzubellen. Ihn davon überzeugen, dass vorbeifahrende Autos und Mülltonnen keine Gefahr darstellen. Das Über-die-Straße-gehen schon und und und und ...

So viel Aufmerksamkeit für einen Hund? Ich?
Ein Katzenmensch, der ebenso ichbezogen und neurotisch wie meine Katzen war?

Irgendwann war es für mich so anstrengend und frustrierend, dass ich mir die Frage stellte:

Was ist das eigentlich, ein Hund? Wie tickt der so? Was will der? Wann ist er glücklich?

Also begann ich mich mit dem Hund im Allgemeinen und mit Nemo im Besonderen zu beschäftigen. Die Idee war, dass ich ihn, seine Bedürfnisse und seine Kommunikation verstehen wollte, um besser mit ihm zu interagieren. Denn er würde meine Sprache nie sprechen.

Die grundsätzlichen Erkenntnisse liste ich hier einmal auf. (Aus jedem Einzelnen ergeben sich eine ganze Reihe von Schlussfolgerungen, die das Leben mit einem Hund immens vereinfachen, wenn man sie einmal begriffen und verinnerlicht hat.)

Der Hund ist ein Rudeltier.
Ein Hund ist sehr sozial. Ich bin mittlerweile der Meinung, dass Hunde, selbst die, denen man nicht mal mehr ansieht, dass sie vom Wolf abstammen, sozialer sind als wir Menschen.

Donnerstag, 1. Februar 2018

Hundeleben - Wie alles begann.

Haben Sie sich eigentlich mal die Rubrik »Anton Serkalow« angeschaut und sich gefragt, wer der nette Kerl auf dem Foto ist?

Nein. Nicht dieser komische, kaum zu erkennende Typ da im Hintergrund. Der andere. Der mit dem intelligenten Gesichtsausdruck!

Bild: Anton Serkalow

Das ist, der in meiner Biographie als »Kapitän der Nautilus« bezeichnete Gefährte.

Es ist an der Zeit, dass ich auch über ihn berichte.

Mittwoch, 31. Januar 2018

Werbung auf Facebook – Bringt das was?

Die Frage stellt man sich als ›Unternehmer‹ natürlich immer wieder. Social Media ist wichtig, auch wenn ich es als Privatperson absurd und nervend finde. (Noch absurder finde ich ja sowas hier, aber das ist eine andere Geschichte.)
Als Autor ist es existentiell, mindestens eine Homepage und eine Facebook-Seite zu haben.

Facebook weist mich ja andauernd darauf hin, dass ich doch irgendeine Form von Werbung schalten soll, damit ich erfolgreicher bin. (Abgesehen davon, das Erfolg natürlich ein total subjektives Empfinden ist.)
Da ich als Selfpublisher in allen Dingen (Veröffentlichung, Vertrieb, Coverartwork etc.) nur nach dem ›Try and Error‹ Prinzip arbeiten kann, habe ich auch Werbung auf Facebook zweimal probiert.

Beim ersten Mal war es der berühmte Griff ins:

Bildquelle: Pixabay

Beim zweiten Mal ein Erfolg.

Montag, 29. Januar 2018

Sage mir, was du liest: "Die Fabrik am Fluss - Ödland 3" von Christoph Zachariae

Klappentext: In der Fabrik am Fluss trifft Mega ihren Freund Mark aus dem Keller wieder. Der INDU-Pilot hat sich durchgeschlagen und wurde von der Enklave aufgenommen. Was die Beiden nicht ahnen: In den Salzstollen unter dem alten Förderturm lagern unsichtbare Gefahren.

Während sich Mega in Sicherheit glaubt, bricht im Ödland der Winter an. Hagens Männer kämpfen sich durch die ersten Schneestürme. Sie wollen die Fabrik erobern und hier Quartier beziehen. Selbst für Söldner keine leichte Aufgabe, denn vor den Toren wartet das Wolfsrudel.

Mega und Hagen treffen erneut aufeinander und das Schicksal nimmt seinen Lauf. Die junge Frau ist noch nicht am Ziel und die Prüfungen, die sie diesmal zu meistern hat, stellen alles in den Schatten, was sie bisher im Ödland durchmachen musste.

Spannend geht es weiter. Das ÖDLAND bleibt ein Ort voll tödlicher Gefahr und dunkler Romantik.

Ewiger Winter. Endlose Stille. Willkommen zurück. Willkommen im ÖDLAND.


Die Ödland - Reihe gehört weiterhin zu den besten Werken innerhalb der deutschen Endzeit-Geschichten.

Donnerstag, 11. Januar 2018

Sage mir, was du liest: "Das Versteck im Moor - Ödland 2" von Christopf Zachariae

 Klappentext: »Schrottsammler Nathan rettet Mega vor der Gefangennahme durch die Soldatenkinder. Doch wer ist der Mann ohne Gesicht? Wird er Mega helfen, oder geht von ihm Gefahr aus? Fragen, auf die es im Ödland keine Antworten gibt. Mega beschließt, dem geheimnisvollen Unbekannten zu vertrauen und seine Hilfe anzunehmen, denn sie muss im Lager der Soldatenkinder nach Ersatzteilen für den zerstörten INDU suchen.

Was sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnt: Die schwersten Prüfungen des Ödlands stehen ihr noch bevor.

Im Söldnertrupp wächst der Unmut. Selbst Hagens engste Gefolgsleute wissen nicht mehr, welches Ziel ihr Anführer verfolgt. Mitten im Winter ist der Haufen gezwungen, das Moor zu verlassen. Großmaul Rico nutzt die Gunst der Stunde, um eine Meuterei anzuzetteln. Wird Hagen die Rebellion verhindern und das Ruder in der Hand behalten?

Der alte Anführer ist nicht bei der Sache, denn Mega, die junge Frau mit der Tätowierung im Gesicht, geht ihm nicht mehr aus dem Kopf.

Endzeit: Wer Endzeit und Dystopien liebt und Bücher mochte, wie ›Die Straße‹, ›Die Welt wie wir sie kannten‹, ›Z wie Zacharias‹, ›Malevil‹, ›Die Tribute von Panem‹, ›Die ewige Straße‹ oder Filme wie ›Briefe eines Toten‹, ›The Quiet Earth‹, ›Mad Max‹ oder Comics wie ›Jeremiah‹, ›Müll‹, ›Rain Dogs‹ oder Computerspiele wie ›Fallout‹, ›Enslaved: Odyssey to the West‹, ›I Am Alive‹, oder ›The Last of Us‹, dem sei ÖDLAND wärmstens ans Herz gelegt.«


Was für eine Steigerung! Wirklich die kompromissloseste Endzeit-Story, die ich kenne!

Freitag, 5. Januar 2018

Sage mir, was du liest: "Der Keller - Ödland 1" von Christoph Zachariae

Klappentext: »Die Welt, wie wir sie kannten, existiert nicht mehr. Sie ging vor vierzig Jahren unter. Aus Ressourcenknappheiten wurden Verteilungskämpfe, aus regionalen Konflikten Flächenbrände. Das Kartenhaus Zivilisation brach zusammen. Vom Land und von den Städten blieben nur Wüsten und Ruinen übrig: Das ÖDLAND.

Die Überlebenden rotteten sich zusammen und zogen sich in abgeschiedene Enklaven zurück, in versteckte Keller, alte Bergwerke, verbarrikadierte Dörfer und unzugängliche Stadtteile, versuchten nicht entdeckt zu werden und zu überleben.
Denn durch die verwüsteten Landstriche zogen bewaffnete Banden. Auf der Suche nach Essbarem griffen sie jeden an, der ihnen in die Quere kam und machten das Ödland zu einem Ort, den niemand freiwillig betrat.

Mega, ein neunzehnjähriges Mädchen, wächst in einer Enklave auf. In einem Heizungskeller unter einer verfallenen Universität. Die junge Frau hat einen Traum: Eines Tages will sie den Keller verlassen und die Welt erkunden, denn die muffige Enge lässt sie die Betonmauern hochgehen und das ewige Stillsein und Verstecken entspricht überhaupt nicht ihrem Wesen.

Erzählt wird Megas Reise durch das ÖDLAND zu den Ursprüngen ihrer Existenz, denn Mega hat nie vergessen, dass sie nicht im Keller geboren wurde.

Endzeit:
Wer Endzeit und Dystopien liebt und Bücher mochte, wie ›Die Straße‹, ›Die Welt wie wir sie kannten‹, ›Z wie Zacharias‹, ›Malevil‹, ›Die Tribute von Panem‹, ›Die ewige Straße‹ oder Filme wie ›Briefe eines Toten‹, ›The Quiet Earth‹, ›Mad Max‹ oder Comics wie ›Jeremiah‹, ›Müll‹, ›Rain Dogs‹ oder Computerspiele wie ›HORIZON: Zero Dawn‹, ›Fallout‹, ›Enslaved: Odyssey to the West‹, ›I Am Alive‹, oder ›The Last of Us‹, dem sei ÖDLAND wärmstens ans Herz gelegt.«


Hatte ich schon mal irgendwo erwähnt, dass mich sog. ›Endzeit-Storys‹ total faszinieren? Dass ich ständig auf der Suche nach Geschichten bin, die nicht in den USA spielen? Am besten hier, in diesen Breitengraden.

Insofern, ist es keine Überraschung, dass ich einst, 2013 um genau zu sein, auf den ersten Teil der ›Ödland-Serie‹ stieß. Der Autor, Christoph Zachariae, war noch in guter Erinnerung ob seiner Beteiligung an ›Darkside Park‹. Einer Serie, die mich storytechnisch und von der Konzeption her sehr überzeugen konnte. (Abgesehen davon, dass sie in den USA spielt.)

Dennoch ließ ich ›Ödland‹ erst einmal liegen, da ich keine Mehrteiler mag, bei denen das Ende in weiter noch unklarer Ferne liegt. (Die ›Das Rad der Zeit‹ und ›Song of Ice and Fire‹ Trauma wiegen noch zu schwer.)

Mittlerweile ist Band 4 erschienen und der abschließende für nächstes Jahr angekündigt, außerdem hatte ich einfach mal wieder Lust auf ein postapokalyptisches Szenario ... also dann. Reisen Sie mit mir in Christoph Zachariaes ›Ödland‹.

Es lohnt sich trotz kleiner Schwächen!